Ein weiterer Erfolg bei der Vermittlung

Auch unkonventionelle Wege führen bei der St:WUK zum Ziel!

Eine nicht abgeschlossene Berufsausbildung sagt nicht viel über den jeweiligen Menschen aus, denn das Fehlen dieses offiziellen Abschlusses kann viele Ursachen haben. Gewollt ist dieser Zustand nur in den seltensten Fällen, nichtsdestoweniger stellt er eine immense Hürde für arbeitssuchende Menschen dar, denn auf dem Arbeitsmarkt sind formelle Kompetenzen nach wie vor ein wesentliches Kriterium. Die tatsächlichen Hard und Soft Skills zählen kaum, sofern sie nicht per Dokument nachgewiesen werden können.

Mitten in der Pandemie wurde eine nicht ganz vierzigjährige Frau an die St:WUK vermittelt, die aufgrund einer solchen Ausgangsbasis bereits seit mehreren Jahren ohne reguläres Anstellungsverhältnis gewesen war. Tatsächlich verfügt diese Frau über großes Potenzial; in den hinter ihr liegenden Jahren hatte sie ihren Arbeitswillen und ihre Kompetenzen bei ehrenamtlichen Tätigkeiten sowie in Leistungen auf Werksvertragsbasis gelebt, auch wenn auf diesem Weg kein geregeltes Einkommen zu erreichen gewesen war. Mit Hilfe der St:WUK hatte sie jetzt eine reale Chance auf ein reguläres Arbeitsverhältnis und finanzielle Normalität.

Ihrem Wunsch entsprechend, konnte sie ihren Tatendrang und ihre Fähigkeiten beim | naturschutzbund | Steiermark einbringen, zumal für sie auch der ethische Hintergrund einer Organisation von Bedeutung ist. Umwelt- und Naturschutz sind für sie wichtige Themen, sodass eine entsprechende zusätzliche Motivation gegeben war, die ihre Fähigkeit, Arbeit zu sehen und in Eigeninitiative zu bewältigen, ideal ergänzte. Die Netzwerkarbeit der Projektleitung hat hohen Stellenwert und hohen Standard gleichermaßen, sodass sich in weiterer Folge für die hochmotivierte Frau die Möglichkeit ergab, bei einem Verein eine längerfristige Anstellung anzunehmen - eine Perspektive, die auch im Hinblick auf geregeltes Einkommen sehr attraktiv war.

Ihre diesbezügliche Entscheidung bedurfte keiner langen Überlegung. Sie war überglücklich, auch am neuen Arbeitsplatz ihre Ideale gewahrt zu sehen und darüber hinaus durch diese Entwicklungen in ihrer zuversichtlichen und positiven Art bestätigt zu werden. Entstanden ist auf diese Art eine Situation, die sich für alle Beteiligten als absolut zufriedenstellend erweist. Wenn Menschlichkeit ein Maßstab ist und Schubladendenken keine Rolle spielt, können alle Beteiligten nur gewinnen; diese Tatsache wurde in diesem Fall einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt!

Der leichteste Weg ist nicht immer der beste Weg
Der leichteste Weg ist nicht immer der beste Weg© Johanna Bonsels
War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).